KlosterProjekt für junge Erwachsene startet im Juli

12. Mai 2020

Ab sofort sind Anmeldungen für die Teilnahme möglich

Diakon Klaas Grensemann, Referent im Kloster Bursfelde stellt gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Team ein neues Angebot für junge Erwachsene vor, das Ende Juli im Kloster Bursfelde starten soll: Das Klosterprojekt.

Auf der extra fürs Projekt neu entstandenen Homepage www.klosterprojekt-bursfelde.de heißt es:

"Für den Zeitraum eines ¾ Jahres wollen wir als (Kurs-) Gemeinschaft mit Dir eine ökumenische "Kommunität auf Zeit" sein. Nicht die ganze Zeit vor Ort im Kloster Bursfelde, sondern hauptsächlich in vier Kurseinheiten, zu denen die Teilnehmenden des Klosterprojektes im Kloster Bursfelde zusammen kommen.

Dabei lassen wir uns durch das klösterliche Leben der Benediktiner*innen inspirieren, die viele Jahrhunderte im Kloster Bursfelde gelebt haben und an vielen Orten auch heute noch tun.

Der Rhythmus der Gebetszeiten trägt uns durch den Tag. Wir feiern, beten, arbeiten und üben gemeinsam. Äußeres Zeichen unserer Gemeinschaft ist das Tragen einer schlichten Albe während der Gebetszeiten."

Für die Teilnehmenden soll das Projekt einen geschützen Ort bieten, um gemeinsam mit anderen der eigenen Spiritualität mehr Raum zu geben, erzählt Grensemann.

Was können junge Erwachsene vom klösterlichen Leben heute noch für das Leben und den Glauben im Alltag lernen? Das klösterliche "Ora et labora et lege – beten und arbeiten und lesen (lernen)"  wird im Projekt daher wie ein roter Faden das Programm mitbestimmen. Aber auch Zeit für sich selbst oder um als Gruppe Spaß zu haben, Freizeit gemeinsam zu gestalten, Musik zu machen oder kreativ zu werden wird es geben, so Grensemann.

Zwischen den Einkehrtagen im Kloster bleiben die Teilnehmenden dieser Kommunität auf Zeit im Austausch. Ob durch soziale Netzwerke, regionale Treffen oder verabredete Gebetszeiten an den Orten, an denen jede und jeder den Alltag gestaltet. 

In jeder Kurseinheit begegnet den Teilnehmenden Übungen und Aktionen aus folgenden Themenbereichen:

  • Ausdrucksformen christlicher Spiritualität kennenlernen und einüben
  • Geistliche Biografie –Arbeit und Christ*in-sein-im-Alltag
  • Grundzüge benediktinischen Lebens kennenlernen und einüben
  • Gemeinschaft erfahren und stärken

Die Teilnahme am Kurs wird besonders preisgünstig angeboten. Möglich wird dies, weil sowohl das Haus kirchlicher Dienste als auch die Heinrich-Dammann-Stiftung aus Hildesheim das Projekt wesentlich finanziell untersützen.

Wer mehr wissen möchte zum Projekt, findet alle Informationen auf der Projekt-Homepage www.klosterprojekt-bursfelde.de oder wendet sich an Diakon Klaas Grensemann im Kloster Bursfelde (grensemann(at)kirchliche-dienste.de).

Die Heinrich-Dammann-Stiftung

Heinrich Dammann Stiftung

Die Heinrich-Dammann-Stiftung wurde 1991 gegründet, um die Arbeit mit Jugendlichen zu fördern. Denn dass die Jugend unsere Zukunft ist, das war die Überzeugung der Stiftungsgründer Ortrud und Heinrich Dammann.

In ihrem Sinne fördert die Stiftung Projekte, die sich in Richtung dieser Zukunft engagieren. Dazu zählt insbesondere die Jugendarbeit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, aber auch viele nichtkirchliche Projekte.

Schwerpunkte der Förderung legt die Stiftung auf die Partizipation Jugendlicher, die Vernetzung der Träger von Jugendarbeit und die Entwicklung zukunftsweisender Jugendarbeit auf dem Land.
Projekte zum Beispiel, die Jugendliche ermutigen, sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen und sie selber zu gestalten. Oder Vorhaben, die Gemeinschaft stiften und Jugendlichen Orientierung bieten. Oder kulturelle Projekte, die die Talente von Jugendlichen fördern, sie zu kreativem Schaffen anregen, die ihr Selbstbewusstsein und ihr Vertrauen in eigenen Möglichkeiten stärken. Projekte und Vorhaben also, die modellhaft sind für eine zeitgemäße und zukunftsweisende Jugendarbeit.

HIER gehts zur Homepage der Heinrich-Dammann-Stiftung