Stiftung und Förderkreis stellen neuen Flyer vor

02. Mai 2020

Die Stiftung Kloster Bursfelde und der Förderkreis des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde e.V. haben einen neuen gemeinsamen Flyer entwickelt und diesen nun vorgestellt.

Im gemeinsamen Flyer heißt es unter anderem:

Es gibt verschiedene Wege mit dem Kloster Bursfelde verbunden zu bleiben, diesen wunderbaren Ort und die segensreiche Arbeit des Geistlichen Zentrums zu fördern.
Förderkreis und Stiftung ergänzen sich in ihrem Engagement. Während der Förderkreis aktuelle Anliegen unterstützt, liegen der Stiftung der Erhalt und die langfristige Förderung des Geistlichen Zentrums am Herzen.


Sie können hier den neuen Flyer als PDF herunterladen:

Flyer Stiftung/Förderkreis

Das Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde

Die Benediktinerabtei Bursfelde wurde 1093 als Hauskloster der Grafen von Northeim gegründet und mit Mönchen aus dem Kloster Corvey besetzt. Das Kloster Bursfelde war ein „Einsamkeitskloster“. Im Jahr 1433 stieß es eine Reform-Bewegung („Bursfelder Kongregation“) an, die weit über Deutschland hinaus große Wirkung entfaltete. Durch die Einführung der lutherischen Reformation in Südniedersachsen erlischt nach und nach das Klosterleben bis es im Jahr 1672 ganz beendet ist.

1978 gründen fünf junge Ehepaare in der ehemaligen Benediktinerabtei ein „Gemeinschafts-Projekt“. Mit ihnen zieht in Bursfelde wieder kontinuierlich gelebtes geistliches Leben ein. Die Gemeinschaft teilt Leben, Beten und Arbeiten. Räume und einzelnen Angeboten der Klosterkirche und des Tagungshauses wurden entwickelt und bestehen bis heute, wie beispielsweise die Gestaltung des Abendgebetes, das Einstimmen auf Ostern und das Weihnachtsfest. Einer der Pioniere der Anfänge, Werner Anisch, hat jetzt den ersten Band seiner Erinnerungen zu den Jahren 1976 bis 1985 vorgelegt.

Heute lädt ein umfangreiches Seminarprogramm  zu den Themen Einkehr- und Stille ein. Angeboten werden Exerzitien und kreative Zugängen zu biblischen Texten und vieles mehr. Zur geistlichen Übung lädt ebenso auch der Einzelgast-Bereich ein, die sogenannte „Oase“.