Videos aus dem Kloster Bursfelde

Für alle, die Bursfelde schmerzlich vermissen, gibt es auf dieser Seite in den nächsten Wochen weitere kleine Video-Impressionen vom Gelände und den Räumen. Viel Freude damit!

Foto: K. Grensemann, Kloster Bursfelde

Das Kloster Busfelde

Die Benediktinerabtei Bursfelde wurde 1093 als Hauskloster der Grafen von Northeim gegründet und mit Mönchen aus dem Kloster Corvey besetzt. Das Kloster Bursfelde war ein „Einsamkeitskloster“. Im Jahr 1433 stieß es eine Reform-Bewegung („Bursfelder Kongregation“) an, die weit über Deutschland hinaus große Wirkung entfaltete. Durch die Einführung der lutherischen Reformation in Südniedersachsen erlischt nach und nach das Klosterleben bis es im Jahr 1672 ganz beendet ist.

1978 gründen fünf junge Ehepaare in der ehemaligen Benediktinerabtei ein „Gemeinschafts-Projekt“. Mit ihnen zieht in Bursfelde wieder kontinuierlich gelebtes geistliches Leben ein. Die Gemeinschaft teilt Leben, Beten und Arbeiten. Räume und einzelnen Angeboten der Klosterkirche und des Tagungshauses wurden entwickelt und bestehen bis heute, wie beispielsweise die Gestaltung des Abendgebetes, das Einstimmen auf Ostern und das Weihnachtsfest. Einer der Pioniere der Anfänge, Werner Anisch, hat jetzt den ersten Band seiner Erinnerungen zu den Jahren 1976 bis 1985 vorgelegt.

Heute lädt ein umfangreiches Seminarprogramm  zu den Themen Einkehr- und Stille ein. Angeboten werden Exerzitien und kreative Zugängen zu biblischen Texten und vieles mehr. Zur geistlichen Übung lädt ebenso auch der Einzelgast-Bereich ein, die sogenannte „Oase“.