Jahresprogramm 2024

Nachricht 01. Oktober 2023

VERBUNDEN

„Unterbrechung“

Die kürzeste Definition von Religion lautet „Unterbrechung“ – so schreibt es der Theologe Johann Baptist Metz.Andere Worte illustrieren das Gemeinte: Aufören,
Pause machen, innehalten, loslassen, den Lärm runterfahren, um aufzuhören, um aufzuhorchen, um zu lauschen. Das hebräische Wort „Sabbat“ bedeutet:
„Aufhören“. Am Sabbat ruhte Gott von all seinen Werken. Er segnete und heiligte diesen Tag (Gen. 2,2).

Es tut uns Menschen gut, wenn wir unser Tun immer wieder unterbrechen, um innezuhalten und uns auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren. Das ist gar nicht so einfach. Sich selbst zu unterbrechen benötigt eine innere Haltung und Einstellung, die es ermöglicht, Unterbrechungen als Chance und Möglichkeit für gelingendes Leben zu sehen. Denn Unterbrechungen können uns auch stören und irritieren. Das ist dann der Fall, wenn man plötzlich in der eigenen Geschäftigkeit gestoppt wird und die gesteckten Pläne und Ziele nicht sogleich verwirklichen kann. Wenn es aber zu einer inneren Haltung der O enheit für die Möglichkeit kommt, dass Gott uns in der Unterbrechung etwas Wichtiges für unser Leben sagen möchte, dann kann es zu einem Perspektivwechsel kommen: Die Unterbrechung wird zum Segen, durch den unser Leben neu erblühen und zu Kräften kommen kann. In den Seminaren erwarten Sie vielfältige Impulse und
Anregungen, um das Geschenk der Unterbrechung mit neuen Augen anschauen zu können.

Im Namen aller Referentinnen und
Referenten wünschen wir Ihnen dabei viel Freude
und hilfreiche Erfahrungen.

Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim, Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, Pastorin Dr. Silke Harms, Referentin im Geistlichen Zentrum, Diakon Klaas Grensemann, Referent im Geistlichen Zentrum